Festung Königstein
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Hinterhermsdorf

Kirche

Die Gründung des Ortes Hinterhermsdorf erfolgte im selben Zeitraum wie die von Saupsdorf, also im 12./13. Jahrhundert, durch Fränkische Bauern. Der Ort ist als Waldhufendorf angelegt und fand erste urkundliche Erwähnung im Jahr 1445. Es wird angenommen, dass der Dorfgründer Hermann hieß und sich daraus der Dorfname ableitet.

Das Ortsbild des 850 Einwohner zählenden Ortes beherrschen viele Umgebindehäuser. Die Hinterhermsdorfer Kirche wurde 1689 als Kapelle erbaut und im 19.Jh. erweitert. Hinterhermsdorf wurde bei einem Wettbewerb im Jahr 2000 mit einer Goldmedaille als schönstes Dorf Sachsens ausgezeichnet.

Obere Schleuse bei Hinterhermsdorf

Die Kahnfahrt auf der Oberen Schleuse ist eine der bekanntesten Touristenattraktionen in der Hinteren Sächsischen Schweiz. Ursprünglich diente die Obere Schleuse zusammen mit den anderen Schleusenanlagen entlang der Kirnitzsch dazu, das geschlagene Holz bis zur Elbe zu flössen. Wissenswertes darüber kann man sich auf dem Flössersteig, bis nach Bad Schandau, erwandern. Ursprüglich war das Stauwehr aus Holz und wurde später durch die heutige Staumauer aus Sandstein ersetzt. Die Bootsfahrt auf der Oberen Schleuse gibt es seit 1879.

Weifbergturm bei Hinterhermsdorf

Vom Weifbergturm bietet sich nicht nur ein guter Blick über den Ort und das nahe Saupsdorf, sondern auch ein phantastischer Rundblick. Im Osten über den tschechischen Grenzwinkel bis in die Lausitz. Im Süden und Westen über die Felsenwelt der Sächsischen Schweiz. Bei entsprechender Wetterlage kann man bis ins 50 km entfernte Dresden sehen.

Blick über Hinterhermsdorf